Elisabeth Coudoux
PROJEKTE

The Octopus

Elisabeth Coudoux - Nathan Bontrager - Hugues Vincent - Nora Krahl

 

out now: subzo[o]ne LEO Records

Wir haben eine sehr schöne Review nach einem Konzert in der Reihe „Plattform nicht dokumentierbarer Ereignisse“ von Carl Ludwig Huebsch bekommen, vielen Dank!

Das Celloquartett gründete sich während einer Duo-Tour von Nathan und Hugues 2013. In Köln trafen sie auf Nora und mich in einem Konzert im Zimmermanns. Danach war allen klar, dass diese Kombination Zukunft hat.

“Acht Arme, sechzehn Saiten“

 

Selten erlebt man Konzerte, die den ganzen Reichtum der Improvisierten Musik so kompakt aufzeigen. wie das am vergangenen Freitag in der Reihe mit dem seltsamen Namen „Plattform Nicht Dokumentierbarer Ereignisse“ . In einem Hinterhofatelier in der Körnerstrasse, zwischen Kunstwerken, Farbensammlungen und Zeichentischen bereitet die Arbeitsatmosphäre der Künstlerin und Hausherrin Ulrike Geitel den Boden für Werkstattkonzerte im besten Sinne des Wortes.

Auf dem Programm standen ein Celloquartett und ein Bläserduo. Das Quartett der Kölner Elisabeth Fügemann/Coudoux und Nathan Bontrager, sowie der (meist) Berliner Nora Krahl und Vincent Hugues, eröffnete den Abend in traumwandlerischem Spiel. Man konnte erleben, wie auf der Basis flüssiger Kommunikation jeder Moment das Potential hat, zu Musik zu werden. Ob es rasant fluktuierende Gewebe waren, in denen die vier Celli zu einem Metacello zu verschmelzen schienen, oder ein Patchwork verschiedenster ineinander gesetzter Stimmen, die sich durchdrangen, nicht einfach nebeneinander gesetzt waren, die vier Streicher standen durchweg in engstem Kontakt. Und dieser blieb nicht auf die Instrumentalisten beschränkt: Selbst der Gesang einer Amsel, die auf dem Glasdach des Ateliers jubilierte, fand seinen Platz in dieser Musik, die aus dem Moment entstand und bisweilen doch so durchkomponiert wirkte. In grösster Achtsamkeit wurde kontrastiert, mitgegangen oder geschwiegen, wurde ein Motiv entwickelt, wenn es eines brauchte, entstand ein Rhythmus oder eine Textur. So klang die Musik, gespielt von vier durchaus unterschiedlichen Charakteren, wie aus einem Guss, mal an den orchestralen Streichersatz erinnernd, mal geprägt von solistischen Aktionen, in vielfältigsten Facetten, aber nie beliebig und stets getragen von einem beeindruckenden Ensemblegeist.

(…)

Man freut sich auf weitere Konzerte der Plattform Nicht Doukumentierbarer Ereignisse

an diesem besonderen, fast unbekannten Ort in Köln.

Im Internet lassen sich Eindrücke des Konzertes übrigens in einer Fotoserie des

Fotografen und Künstlers Ulrich Dürrenfeld gewinnen:

http://www.ulrich-duerrenfeld.de/konzerte_4.htm

clhuebsch Plattform nicht dokumentierbarer Ereignisse“

 

 

 

elisabethcoudoux.com - 2016